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Viel Spaß beim Lesen!

Mein Start in der Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel

Autor: Adrian Jacob Melzel | Niederlassung Weyhe | Mi. 17. November | 08:14 Uhr

Hallo, ich bin Adrian Jacob Melzel, und mache meine Ausbildung als Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement in Weyhe.

Ausbildungsbeginn war bei mir der 2. August 2021. Mir kam alles neu und ungewohnt vor. Doch nach ein paar Wochen habe ich mich eingelebt und kannte den täglichen Tagesablauf und meine Aufgaben. In diesem Jahr ist alles anders . Aufgrund der aktuellen Situation, konnte ich leider mein Praktikum vor dem Ausbildungsbeging nicht absolvieren. Einige Gründe hierfür sind die hohen Inzidenzen und der Wechsel vom Büro zum Homeoffice.

Nach meinem Realschulabschluss probierte ich im Wirtschaftsbereich meine Erfahrungen zu sammeln, wo ich bereits viel von den einzelnen Bereichen mitbekommen habe und in einigen Aufgaben mit einbringen kann.

Am Anfang meiner Ausbildung durfte ich das Wichtigste kennenlernen: Der Kontakt mit den Kunden durch z. B. die Annahme von Kundenaufträgen per Telefon.

Am 18.-19.08. konnten wir unsere Auszubildenden-Kollegen von unseren weiteren Standorten kennenlernen. Nun gelten aber trotzdem die A-H-A Regeln, die wir bei der Bearbeitung von Plakaten und beim Minigolfen mit den andren Auszubildenden gut umsetzten konnten. Am geplanten Tag 2 konnten wir einen kleinen Einblick in den Bereich Lagerlogistik machen, wo wir mit der Fahrschule Koller die Führung des Gabelstaplers und die Technik kennenlernten und unser Wissen in einem kleinen Parcours ausprobieren durften. Wir schafften es alle und durften unseren Gabelstaplerschein nach einer Prüfung in den Händen halten.

In den 4 Monaten, die ich bereits hier bei der DENW bin, durfte ich schon viele neue Erfahrungen in den Abteilungen Telefonzentrale und in der Ziegel- und Fensterabteilung (Verkauf) sammeln. Wir hatten bereits die ersten Blockstunden am GENOKolleg in Münster. Die Schule war vollkommen anders, als man es so gewohnt war. Jedoch kann ich nur das Beste von den 2 Wochen berichten, die ich in der Schule gewesen bin. Die Lehrkräfte sind offen und wenn es Probleme geben würde, hätten wir Tag und Nacht immer einen Ansprechpartner. Nicht nur die Schule ist was Tolles um Erfahrungen sammeln zu dürfen, auch das Arbeitsklima bei uns ist hervorragend. Mit den Kollegen kann man lachen und auch ernste Gespräche führen, was mir besonders wichtig ist.

Für die Zukunft wünsche ich mir noch weitere erfolgreiche und spannende Jahre beim Dachdecker-Einkauf Nordwest eG, in denen ich noch viele weitere Erfahrungen sammeln werde.

Warum eine Ausbildung und kein Studium?

Autorin: Jana Borcherding | Zweigstelle Minden | Di. 22. Juni | 10:42 Uhr

Hallo, ich bin Jana Borcherding, bin 24 Jahre alt und bin seit August 2020 in der Ausbildung als Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement beim Dachdecker-Einkauf Nordwest eG am Standort Minden.

Eine bereits abgeschlossene Ausbildung und eine zweite beginnen? Oder doch lieber ein Studium? Das war eine Frage, die mich lange beschäftigt hat. Schließlich öffnet ein akademischer Abschluss Tür und Tor zur finanziellen Unabhängigkeit. Während man als Azubi seine ersten 40-Stunden-Wochen ableistet, erlaubt einem ein Studium doch viel mehr Freiheiten und damit auch Freizeit? Warum sollte ich mich also trotzdem für eine Ausbildung entscheiden?

Sehr schnell wurde mir klar, dass ich mit einer Ausbildung eine finanzielle Unabhängigkeit erreiche, denn im Vergleich zum Studium werde ich mit einer Ausbildungsvergütung belohnt. So brauche ich mir um Ausgaben wie Miete, Auto, Lebensmittel und Co keine Gedanken zu machen. Die meisten Studenten arbeiten nebenbei, um sich ihr Studium finanzieren zu können. Das stellt aus meiner Sicht eher eine Belastung da, weil man ja im Studium eigentlich die Zeit zum Lernen benötigt. Außerdem kann ich durch meinen Ausbildungsbetrieb die Ausbildungsinhalte direkt praxisnah erlernen, denn reine Theorie ist immer schwerer umzusetzen. Im Studium muss eine Menge theoretisch gelernt werden.

Natürlich gibt es in der Ausbildung auch mal stressige Tage, wenn sehr viel zu tun ist zum Beispiel. Aber gerade dadurch stärkt sich mein Charakter und ich entwickle mich auch menschlich weiter.

Ein weiteres wichtiges Kriterium war der momentan herrschende Fachkräftemangel. Ich bin froh, einen Betrieb gefunden zu haben, in dem ich auch eine Zukunft sehe. Nach einem abgeschlossenen Studium findet man mit Glück eine passende Stelle, doch diese dann meistens auch nicht im direkten Umfeld. Durch meine duale Ausbildung habe ich bereits einen Betrieb gefunden, indem ich mich wohlfühle und indem ich wahrscheinlich auch nach der Ausbildung weiterarbeiten kann. Dabei habe ich den Vorteil, dass ich den Betrieb dann bereits sehr gut kenne. Auch schließt eine duale Ausbildung ein Studium nicht vollkommen aus. Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung stehen mir immer noch alle möglichen Türen offen. Zum Beispiel könnte ich mit einem dualen Studium im kaufmännischen Bereich weitermachen.

Ein weiterer Wichtiger Punkt für mich ist die soziale Ebene. In meinem Ausbildungsbetrieb bin ich eine Mitarbeiterin/Kollegin und habe immer einen festen Ausbilder, der mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Dagegen bietet mir ein Studium lediglich einen Hörsaal mit einer ganzen Menge anderer Studenten und einem Professor ohne persönlichen Bezug.

Als Letztes finde ich auch einen geregelten Tagesablauf sehr gut. In der Ausbildung stehe ich morgens immer zur selben Zeit auf und habe geregelte Arbeitszeiten, während die freie Zeiteinteilung der Universitäten schnell zu unregelmäßigen Tagesabläufen führt.

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