Herzlich willkommen bei unserem Azubi-Blog

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Viel Spaß beim Lesen!

Groß- und Außenhandels-Kaufmann Oldenburg

Autor: Ingo Petelka | Zweigstelle Oldenburg | Mi. 03. Juni

Hallo zusammen, mein Name ist Ingo Petelka, ich komme aus der Zweigstelle Oldenburg und befinde mich in den Vorbereitungen für die Abschlussprüfung.

Nicht ohne Grund gehört der Beruf des Kaufmanns für Groß- und Außenhandel zu den beliebtesten in Deutschland: Die Wirtschaft boomt und Import- und Exportgeschäfte tragen einen großen Teil dazu bei. Dementsprechend ist die Nachfrage nach qualifizierten Fachleuten hoch, weswegen dieser Beruf ein Job mit hervorragenden Zukunftsaussichten ist.

Nach nunmehr zwei Jahren Ausbildung befinde ich mich in der Abschlußphase kurz vor den Prüfungen.

Bedingt durch die derzeitige Corona-Pandemie kam es auch in unserem Betrieb zu gravierenden Änderungen im Tagesablauf. Die Mitarbeiter durften nur in geringer Anzahl im Betrieb tätig sein, der Rest arbeitete von zu Hause aus im so genannten Home Office. Das war eine große Herausforderung für alle Beteiligten, denn es gab absolut keine Erfahrungswerte, alles fand zum ersten Mal statt und verlangte große Flexibilität sowohl von unseren Lieferanten als auch von uns Mitarbeitern. Schließlich stand nicht einmal fest, ob in diesem Jahr Prüfungen abgehalten werden können. Mittlerweile hat sich die Lage etwas entspannt, und es ist wieder möglich den Unterricht fortzuführen und auch die Prüfungen finden im Juni 2020 statt.

Was kann ich abschließend über das Erlernte sagen:

Vereinfacht ausgedrückt kauft ein Groß- und Außenhandels Kaufmann Waren um sie an kleinere Unternehmen weiter zu verkaufen. Diese Kunden kaufen oft schon jahrelang bei uns und wir sind darum bemüht, sie zufrieden zu stellen.

Neben dem Einkauf ist es wichtig, Liefertermine auszuhandeln und zu überwachen. In der momentanen Situation der weltweiten Corona bedingten Lieferungsschwierigkeiten eine große Herausforderung für manche Betriebe.

Wichtig ist es nach Anlieferung der Waren diese zu prüfen ob sie in einwandfreiem Zustand sind oder ob es zu Beschädigungen gekommen ist, und schließlich ob die angelieferten Waren der bestellten Stückzahl entsprechen. Nur ein reibungsloser Ablauf zwischen allen Beteiligten sichert uns zufriedenen Kunden.

Ein großer Teil der zu verrichtenden Aufgaben entfällt auf das telefonische Gespräch mit unseren Kunden. Das riesige Warenangebot machte es am Anfang schwer, sofort die entsprechenden Artikel zur Hand zu haben. Hohe Merkfähigkeit und ein sicherer Umgang mit der entsprechenden Software im Betrieb sind hier unbedingte Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf.

Ebenso die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen vom Lager ist wichtig damit alles klappt.

Stetig muss kontrolliert werden, ob Produkte nachbestellt werden müssen, damit es nicht zu Verzögerungen bei der Lieferung kommt.

Da es sich bei unserem Beruf um eine sogenannte duale Ausbildung handelt, wird der praktische Teil im Betrieb stattfinden, während der theoretische Teil in der Berufsschule vermittelt wird. In meinem Fall war es immer der Mittwoch. In den Ferien war ich an diesem Tag im Betrieb tätig.

Abschließend möchte ich sagen, daß nur wer Spaß am Verkaufen hat, gerne im Büro tätig ist und für den Organisieren und Kostenvoranschläge schreiben ein Vergnügen darstellt dieser Beruf geeignet ist.

Allen die sich dafür begeistern können wünsche ich eine erfolgreiche Ausbildung und Freude an dem gewählten Beruf.

Ein Arbeitstag in Stade

Autor: Nils Starke | Zweigstelle Stade | Do. 27. Mai

Moin, mein Name ist Nils Starke und ich möchte euch einmal erzählen wie so ein Arbeitstag bei uns in Stade aussieht:

Mein Morgen beginnt grundsätzlich mit dem Hochfahren des PCs und dem Einloggen ins System. Gleichzeitig bereite ich meinen Arbeitsplatz vor, aktiviere mein Telefon und stelle den Kalender richtig ein.

Die erste Aufgabe jeden Morgen besteht im Überprüfen der Auftragsbestätigungen unserer Lieferanten. Jede von uns georderte Bestellung wird mit einer Auftragsbestätigung beantwortet. Diese werden in einem gesonderten Ordner in Outlook abgelegt. Des Weiteren erhalte ich alle Bestellbestätigungen aus unserer Niederlassung und kann so die Bestellungen mit den Bestätigungen abgleichen. Hierbei pflege ich die Preise, prüfe Lieferdaten und Frachtkosten. Dazu gehört auch das hinterlegen der Bestätigung in der Bestellung im SAP und das Informieren des Kollegen, der die Bestellung getätigt hat. Bei Unklarheiten spreche ich sie direkt an. Durch diese Aufgabe bekomme ich einen sehr guten Einblick in die Vorgänge bei uns im Betrieb und erhalte einen guten Blick auf die Preisgestaltung unserer Lieferanten und die Einkaufsgewohnheiten der Kunden.

Nebenbei bin ich voll in den Ablauf im Ver- und Einkauf integriert. Bei Anrufen von Kunden nehme ich die Anfragen und Bestellungen auf oder nehme Rückrufanfragen für spezielle Kollegen auf die gerade im Gespräch sind.

Das bedeutet für mich, dass ich für Kunden alleine Aufträge schreibe. Ich nehme die Bestellung des Kunden entgegen und schreibe den Auftrag auf, wenn etwas bestellt werden muss schreibe ich die Bestellung an den Lieferanten gleich mit. Da die Verkaufspreise meistens nachträglich gepflegt werden ist dort noch keine Kontrolle notwendig. Bei Anfragen spreche ich mich mit meinen Kollegen ab, welche Preise in das Angebot eingetragen werden sollen. Meistens trage ich allerdings schon Preise mithilfe des Vorbezugs und anderen aktuellen Aufträgen für das Material ein, welche dann nur noch bestätigt werden ehe das Angebot rausgeschickt wird. Da die Kunden natürlich den ganzen Tag über anrufen oder bei uns vorbeikommen ist ein ständiger Fluss an Arbeit garantiert. Dabei wiederholen sich die Aufgaben selbst zwar immer wieder, aber der Inhalt ist immer unterschiedlich und diese Veränderung macht auch mit den Reiz aus. Selbst wenn man nach einiger Zeit die Kunden kennengelernt hat, weiß man nie weshalb sie jetzt anrufen und was sie jetzt brauchen werden. Zum Schreiben von Aufträgen gehört ja auch noch das einplanen von Lieferungen in den Tourenplan. Zwar macht das hauptsächlich meine Kollegin, aber sofern der Kalender noch nicht bis obenhin voll ist trage ich meine eigenen Aufträge auch selbst ein. Ebenfalls zu meinen Aufgaben gehört da Pflegen der Lieferantenordner, also die Ordner die Kataloge Preislisten und Datenblätter enthalten. Erhalten wir neue Dokumente von dem jeweiligen Lieferanten werden die Alten ausgetauscht. Auch hier erhalte ich viel Überblick über die Sortimente der Lieferanten und die Leistungen der jeweiligen Produkte.

Da wir bei uns nur zu viert im Büro sind ist die Teamarbeit sehr wichtig. Aber dadurch arbeiten wir in allen Bereichen eng zusammen. Meine Aufgabe mit den Auftragsbestätigungen nimmt den Kollegen die Pflege der einzelnen Bestellungen ab. Da sie sich darauf verlassen können das ihre Bestellung gepflegt und abgearbeitet werden, können sie sich auf die Aufträge konzentrieren. Gleichzeitig werden dadurch wirklich alle Bestellungen sauber gepflegt und die Fehleranzahl reduziert.

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