Ein Arbeitstag in Stade

Autor: Nils Starke | Zweigstelle Stade | Do. 27. Mai | 10:14 Uhr

Moin, mein Name ist Nils Starke und ich möchte euch einmal erzählen wie so ein Arbeitstag bei uns in Stade aussieht:

Mein Morgen beginnt grundsätzlich mit dem Hochfahren des PCs und dem Einloggen ins System. Gleichzeitig bereite ich meinen Arbeitsplatz vor, aktiviere mein Telefon und stelle den Kalender richtig ein.

Die erste Aufgabe jeden Morgen besteht im Überprüfen der Auftragsbestätigungen unserer Lieferanten. Jede von uns georderte Bestellung wird mit einer Auftragsbestätigung beantwortet. Diese werden in einem gesonderten Ordner in Outlook abgelegt. Des Weiteren erhalte ich alle Bestellbestätigungen aus unserer Niederlassung und kann so die Bestellungen mit den Bestätigungen abgleichen. Hierbei pflege ich die Preise, prüfe Lieferdaten und Frachtkosten. Dazu gehört auch das hinterlegen der Bestätigung in der Bestellung im SAP und das Informieren des Kollegen, der die Bestellung getätigt hat. Bei Unklarheiten spreche ich sie direkt an. Durch diese Aufgabe bekomme ich einen sehr guten Einblick in die Vorgänge bei uns im Betrieb und erhalte einen guten Blick auf die Preisgestaltung unserer Lieferanten und die Einkaufsgewohnheiten der Kunden.

Nebenbei bin ich voll in den Ablauf im Ver- und Einkauf integriert. Bei Anrufen von Kunden nehme ich die Anfragen und Bestellungen auf oder nehme Rückrufanfragen für spezielle Kollegen auf die gerade im Gespräch sind.

Das bedeutet für mich, dass ich für Kunden alleine Aufträge schreibe. Ich nehme die Bestellung des Kunden entgegen und schreibe den Auftrag auf, wenn etwas bestellt werden muss schreibe ich die Bestellung an den Lieferanten gleich mit. Da die Verkaufspreise meistens nachträglich gepflegt werden ist dort noch keine Kontrolle notwendig. Bei Anfragen spreche ich mich mit meinen Kollegen ab, welche Preise in das Angebot eingetragen werden sollen. Meistens trage ich allerdings schon Preise mithilfe des Vorbezugs und anderen aktuellen Aufträgen für das Material ein, welche dann nur noch bestätigt werden ehe das Angebot rausgeschickt wird. Da die Kunden natürlich den ganzen Tag über anrufen oder bei uns vorbeikommen ist ein ständiger Fluss an Arbeit garantiert. Dabei wiederholen sich die Aufgaben selbst zwar immer wieder, aber der Inhalt ist immer unterschiedlich und diese Veränderung macht auch mit den Reiz aus. Selbst wenn man nach einiger Zeit die Kunden kennengelernt hat, weiß man nie weshalb sie jetzt anrufen und was sie jetzt brauchen werden. Zum Schreiben von Aufträgen gehört ja auch noch das einplanen von Lieferungen in den Tourenplan. Zwar macht das hauptsächlich meine Kollegin, aber sofern der Kalender noch nicht bis obenhin voll ist trage ich meine eigenen Aufträge auch selbst ein. Ebenfalls zu meinen Aufgaben gehört da Pflegen der Lieferantenordner, also die Ordner die Kataloge Preislisten und Datenblätter enthalten. Erhalten wir neue Dokumente von dem jeweiligen Lieferanten werden die Alten ausgetauscht. Auch hier erhalte ich viel Überblick über die Sortimente der Lieferanten und die Leistungen der jeweiligen Produkte.

Da wir bei uns nur zu viert im Büro sind ist die Teamarbeit sehr wichtig. Aber dadurch arbeiten wir in allen Bereichen eng zusammen. Meine Aufgabe mit den Auftragsbestätigungen nimmt den Kollegen die Pflege der einzelnen Bestellungen ab. Da sie sich darauf verlassen können das ihre Bestellung gepflegt und abgearbeitet werden, können sie sich auf die Aufträge konzentrieren. Gleichzeitig werden dadurch wirklich alle Bestellungen sauber gepflegt und die Fehleranzahl reduziert.

Alltag in der Corona-Krise

Autorin: Verena Beneke | Zweigstelle Oldenburg | Do. 14. Mai | 08:37 Uhr

Ich heiße Verena Beneke, komme aus der Zweigstelle Oldenburg, bin jetzt im 3. Lehrjahr und stehe kurz vor meiner Abschlussprüfung, die leider durch die aktuelle Krise verschoben wurde. Ob sie tatsächlich am Ausweichtermin stattfindet steht auch noch nicht fest. Es kann schließlich immer etwas dazwischen kommen, besonders jetzt, wo die Fallzahlen wieder steigen.

Der Schulalltag ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Wir wurden in kleine Gruppen à 5 Leute aufgeteilt und man darf sich nicht weiter als 1,5 Meter nähern. Überall stehen Desinfektionsspender und an jeder Tür Security und alle tragen Masken. Natürlich ist dies alles zu unserem Schutz, belastend ist es trotzdem.

Aktuell sind wir in der Schule nur einzelne Berufsgruppen. Ab dem 18.05. kommen auch allmählich die anderen Zweige wieder in das Gebäude und dann heißt es für uns Home-Schooling. Wir erhalten per Mail alte Prüfungen zum Lernen von unseren Lehrern und halten zudem auch mit mehreren Schülern eine Videokonferenz, wo immer ein Lehrer für Rückfragen und Hilfestellung dabei sein wird. Das ist zwar nicht dasselbe als würde man zusammen in einem Raum sitzen, aber ich denke, dass das die beste Alternative ist, um uns fit für die Abschlussprüfung zu machen.

Auch bei uns in der Zweigstelle hat sich einiges verändert. Unsere Mitglieder und Kunden dürfen nur noch bis an die Eingangstür und auch der Innendienst ist der persönliche Kontakt zum Lagerpersonal untersagt, anders herum genauso. Das Ziel ist es, die Virus-Ausbreitung zu unterbrechen und ich muss ehrlich sagen, dass ich absolut begeistert darüber bin, wie hier alle gemeinsam Verständnis für seinen Gegenüber haben, alle an einen Strang ziehen und trotz der ganzen Situation niemand sein Lächeln verliert und niemand um einen Spruch verlegen ist!

Sowohl wir als auch unsere treuen Kunden machen einfach das beste aus der ganzen Krise!

Weiterhin wird viel ausgeliefert und auch fleißig abgeholt und telefoniert, was das Zeug hält. Abgesehen vom Kontaktverbot und dem Maskentragen könnte man meinen, es sei nie etwas gewesen.

Wir aus dem Innendienst wurden in 2 Gruppen ausgeteilt, Gruppe Nummer 1 macht Homeoffice und Gruppe Nummer 2 hält in der Zweigstelle die Stellung. So wechseln wir uns jede Woche ab. Das Arbeiten von Zuhause aus funktioniert wunderbar. Es ist so, als würde man in der Firma sitzen – nur eben mit Hauspuschen statt mit Straßenschuhen.

Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an die Geschäftsleitung, die es uns ermöglicht weiterhin wie gewohnt voll arbeiten zu können.

Gemeinsam sind wir stark!

Meine bisherigen 1 ½ Jahre beim Dachdecker-Einkauf-Nordwest eG in Bremerhaven

Autor: Niklas Schubert | Zweigstelle Bremerhaven | Mo. 06. April | 14:493 Uhr

Moin, mein Name ist Niklas Schubert und habe am 01. August 2018 meine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bei der Dachdecker-Einkauf Nordwest eG in der Zweigstelle Bremerhaven angefangen.

Ich wurde am ersten Tag nett aufgenommen und in den ersten Wochen gut auf die kommende Arbeit im Lager vorbereitet, in dem mir alle Lagerplätze inklusive Funktionen und Verwendungszweck der Ware erklärt wurden. Außerdem bin ich am Anfang öfter mal bei unseren Fahrern mitgefahren, um zu sehen, wie es auf den Baustellen abläuft.

Im ersten Monat der Ausbildung fand der Azubi Start-Up statt, an dem alle Azubis der Zweigstellen in Weyhe zusammen kommen, um sich kennenzulernen und eventuell auch untereinander auszutauschen, wie es bisher in der jeweiligen Zweigstelle läuft. Außerdem durfte ich auch an verschiedenen Schulungen teilnehmen wie zum Beispiel dem „Dachbaustoff-ABC“ und „Lernen lernen“. Diese Schulungen halfen mir dabei, meine Warenkunde zu erweitern, damit mir die Arbeit im Lager leichter fällt.

Nach jetzt gut 1 ½ Jahren meiner Ausbildung kenne ich jeden Lagerplatz und den entsprechenden Artikel dazu. Das hilft mir dabei, unsere Kunden schneller zu bedienen und Touren für unsere Lkws vorzupacken.

Im Moment bin ich für den Wareneingang eingeteilt. Das heißt, ich bin dafür zuständig Lieferungen anzunehmen, zu kontrollieren um sie dann einzulagern oder ins Kommissionsregal zu geben.

Ich bin sehr froh, dass die DENW mir die Chance gegeben hat, meine Ausbildung zu absolvieren und freue mich auf die kommenden 1 ½ Jahre meiner Ausbildung.

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