Staubarm in die Zukunft – Sicherheitssauger gefördert durch die BG-Bau

Durch Staubbelastungen können schwere gesundheitliche Schäden entstehen. Deshalb hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft die Anforderungen an die Bau-Entstauber verschärft.
Insbesondere gelten die neuen Anforderungen für Tätigkeiten wie Schneiden, Trennen, Schleifen, Fräsen, Bohren und Sägen mit handgeführten Maschinen. Diese Maschinen müssen über eine entsprechende Absaugung verfügen.

Ab dem 01.01.2019 dürfen nur noch Staubsauganlagen oder Industriestaubsauger, die über Staubklasse M oder H verfügen, zum Einsatz kommen. Bau-Entstauber der Staubklasse L dürfen ab dem 01.01.2019 nicht mehr in Betrieb genommen werden.

Grundlage hierfür ist die Verordnung zum Schutz vor Gefahrenstoffen (kurz Gefahrstoffverordnung) und die technischen Regeln für Gefahrenstoffe (TRGS 504 Tätigkeiten mit Exposition gegenüber Au- und E-Staub) 4.1.2. ff, sowie 4.2.5 ff.

Bei der BG Bau kann für die Anschaffung der Bau-Entstauber eine Arbeitsschutzprämie beantragt werden. Die Förderung erfolgt mit max. 300 EUR für Entstauber mit erweiterter Warneinrichtung und max. 200 EUR für die übrigen Bau-Entstauber.

Wissenswertes über Akkus

Über die Akkus in Elektronikgeräten meinen viele Nutzer mit der Zeit so einiges zu wissen. Doch manche dieser Akku-Mythen sind schlicht falsch – oder stammen zumindest aus der Vergangenheit.

 

Der Memory-Effekt

Eine Batterie soll immer möglichst leer sein, bevor sie aufgeladen wird, heißt es oft. Für moderne Lithium-Ionen-Akkus gilt das aber nicht. Nickel-Cadmium-Akkus hingegen können durch zu frühzeitiges Aufladen auf Dauer an Kapazität einbüßen.

 

Kompatible Netzteile und Akkus

Es gibt kein falsches Netzteil, jedoch lässt eine vorgeschaltete Ladeelektronik nur einen definierten Energiefluss durch. Daher sollte man NUR original Netzteile der Hersteller verwenden. Nicht alle Akkus unterstützen die gleichen Schnellladetechnologien, daher wird empfohlen, NUR original Akkus der Hersteller zu verwenden.

 

Beim ersten Mal richtig aufladen

Der erste Ladevorgang muss nicht sonderlich lang sein, vollladen muss man das Gerät auch nicht. Diese weit verbreitete Ansicht stammt noch aus der Zeit älterer Akkutechnologien, moderne Lithium-Ionen-Akkus hingegen bekommen davon keine bessere Leistung. Man kann also beim ersten Aufladen komplett vollladen - man muss es aber nicht.

 

Zu oft ein- und ausstöpseln schadet dem Akku

Stimmt nicht! Akkus halten zwar nur eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen durch. Ein Ladezyklus kann aber auch aus mehreren Ladevorgängen bestehen.

Immer ganz aufladen muss man Akkus auch nicht. Tatsächlich liegt der perfekte Ladezustand eines Akkus bei 30 bis 70 Prozent. Mehrere kurze Ladevorgänge können auf Dauer sogar besser für den Akku sein, als jedes Mal bis auf 100 Prozent aufzuladen.

 

Quelle: DPA, 06. August 2018

Wichtiger Hinweis zur Traversenpflicht

Zur Verbesserung der Standsicherheit müssen alle tragbaren Anlegeleitern eine größere Standbreite aufweisen, entweder durch eine Quertraverse oder durch eine sogenannte konische Bauweise.

Bestandsleitern, die nicht der aktuellen Norm entsprechen, dürfen jedoch weiterverwendet werden, wenn die Gefährdungsbeurteilung durch eine befähigte Person ergibt, dass deren Standsicherheit für den entsprechenden Arbeitsauftrag gewährleistet ist. (Die Gefährdungsbeurteilung muss von einer dazu befähigten Person durchgeführt werden.)

Bei korrekter Verwendung unserer LeiKoSi Leiterkopfsicherung ist dies der Fall. Die LeiKoSi stellt eine stabile und durchdachte Konstruktion dar und sichert Ihre Leiter zuverlässig gegen seitliches oder rückwärtiges Wegrutschen.

 

Quelle: LeiKoSi GmbH, im September 2018

Professionelle Sturmsicherung am Steildach

FOS WindCHECK kurz erklärt: Die benötigte Anzahl Sturmklammern schnell und einfach berechnen Um die geeignete Befestigung für einen Dachstein oder -ziegel auswählen zu können, muss für jedes Bauobjekt eine Windsogberechnung durchgeführt werden. Dafür stellt die FOS Ihnen ein kostenfreies Berechnungstool bereit - ohne lange Berechnungswege und komplizierte Formeln.

Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Flyer:

Unterweisungspflicht

Für den Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz hat der Unternehmer eine Betriebsanweisung zu erstellen, die alle für den sicheren Einsatz erforderlichen Angaben, insbesondere die Gefahren entsprechend der Gefährdungsmitteilung, das Verhalten beim Einsatz der persönlichen Schutzausrüstungen und bei festgestellten Mängeln, enthält.

So schreibt es die BG BAU (Gefährdungsbeurteilung Hochbau) vor.

Weiterhin muss der Unternehmer die Beschäftigten anhand der Betriebsanweisung der persönlichen Schutzausrüstungen nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, unterweisen. Die Unterweisung muss mindestens umfassen:

  • die für die jeweilige Art besonderen Anforderungen der einzelnen Ausrüstung
  • die bestimmungsgemäße Benutzung
  • das richtige Anschlagen
  • die ordnungsgemäße Aufbewahrung
  • das Erkennen von Schäden

 

Quelle: DDH – Das Dachdecker-Handwerk 06/18
Alle Angaben wurden aktuell recherchiert und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Stand: April 2018

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